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...zugeordnet, deren Ökosystem geschützt und erhalten werden soll. Seit 1995 gibt es den Nationalpark “Vorpommersche Boddenlandschaft“, der mit seinen ca. 805 km² der größte im Osten Deutschlands ist und auf die bedeutendsten Kranichrastplätze Mitteleuropas verweisen kann. Mit dem Hund den Nationalpark “Vorpommersche Boddenlandschaft” erkunden
ist kein Problem, wenn er Sie verständnisvoll an der Leine begleitet.
Der Nationalpark erstreckt sich von der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bis hin zur Insel Rügen, schließt die Inseln Hiddensee, Bock und das Randgebiete oberhalb von Stralsund am Kubitzer Bodden und Prohner Wiek ein. Die flachen Gewässer, das Schilf an den Boddengewässern sind idealer Lebensraum für Watt- und Wasservögel, die hier auch überwintern. Kraniche und Wildgänse sind zwei mal jährlich Gäste im Nationalpark, wenn sie ihren Vogelzug unterbrechen, rasten und neue Kräfte sammeln. Ein faszinierendes Naturschauspiel - der Kranichtanz, betörend der morgendliche weithin zu hörende Gesang der aufsteigenden Vogelschwärme. Naturliebhaber können dies auf Aussichts- und Informationspunkten beobachten, sich verzaubern lassen. Geführte Wanderungen, Bootsfahrten zu stillen, versteckten Plätzen vermitteln zusätzlich eine Menge Wissenswertes.
Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit dem größten Anteil am Nationalpark Vorpommerschen Boddenlandschaft verfügt über eine abwechslungsreiche Küstenlandschaft. Der Darßer Ort im Nordwesten der Insel mit vorgelagerten Sandbänken und einem großen Waldgebiet, sowie die Halbinsel Zingst mit ihren Inseln Kirr und Barther Oie gehören zum Nationalpark, der nur auf ausgeschilderten Wegen begangen werden darf. Romantische Wander- und Radwege, aber auch Kutschfahrten bringen Sie zum Leuchtturm am Darßer Ort, das einen Informationspunkt, das “Natureum” beherbergt. Zwei Plattformen zwischen Prerow und Wieck geben Gelegenheit zur Beobachtung von Seeadlern und Kranichen bei einem faszinierenden Ausblick über die reizvolle Landschaft. Hiddensee, die beeindruckendste Ostseeinsel des Nationalparkes ist bei Urlaubern bekannter als Ummanz oder die Halbinseln Wittow und Bug. Autofrei, wohltuend mit seinem besonderen Flair zeigt sich Hiddensee auf rund 19 km2 zu jeder Jahreszeit anders beeindruckend. Das satte Grün der Wiesen im Frühjahr, die von sonnenhungrigen Badegästen belagerten Strände im Sommer, das Lila der weiten ca. 120 ha großen Dünenheidefelder und die rötlich leuchtenden Sanddornhecken im Herbst faszinieren ebenso, wie das glitzernde Eis an den Buhnen oder an den Bäumen im Winter. Ein weiter Blick vom Dornbusch, der höchsten Erhebung der Insel mit seinem Leuchtturm reicht über glitzerndes Wasser zum Bug und nach Ummanz bis hin nach Rügen und Stralsund. Ummanz, die viertgrößte Insel Mecklenburg-Vorpommerns - auch die grüne Insel genannt - , nur drei Meter über dem Meeresspiegel, ist von einem niedrigen Deich umgeben. Zahlreiche rohrgedeckte Häuser, weidende Haflinger, Heidelandschaft und Salzwiesen prägen das Bild der Insel, die durch eine kleinen Brücke mit Rügen verbunden ist. Reiten, Kutschfahrten, Wandern, Radfahren und die Vogelwelt beobachten, das sind hier die Anziehungspunkte für Urlauber. Stutenmilch bekommt man hier ebenso wie zahlreiche andere einheimische Produkte. Die Halbinsel Wittow im Norden der Insel Rügen, gehört mit seinem “Bug” zum Nationalpark. Flach - nur eine Meter über dem Meeresspiegel -, vom Wasser umgeben zwischen Hiddensee und Rügen, nicht bewohnt, ist sie eine Ruheoase für die Vogelwelt. Urlauber betreten diese nur über angebotene Führungen und lernen Windflüchter, Wacholderbestände und Sanddorndickichte kennen. Kap Arkona mit seinen zwei Leuchttürmen, dem slawischen Burgwall und dem Fischerdorf Vitt ist der bekannteste Teil der Halbinsel und zieht jährlich tausende Touristen an . Dieser Bereich gehört nicht zum Nationalpark. Im Nationalpark “Vorpommersche Boddenlandschaft“ wurden neben allem Schutz und Erhalt der Ökosysteme Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten für Touristen geschaffen, so Beobachtungspunkte und Informationstellen. Organisierte Bootsfahrten zu den Beobachtungsplätzen geben Gelegenheit, Wissenswertes über Kraniche und Gänse zu erfahren. Bohlenstege für Wanderer, Angelgebiete und sogar ein Surfgebiet in Suhrendorf auf Ummanz mit Blick nach Hiddensee locken Urlauber zunehmend in diese Region. Werden die Regeln eingehalten, zu denen, z.B. Befahrensregelung der Gewässer, das Nutzen ausgewiesener Radwege und auf markierten Wanderwegen Hunde an der Leine führen gehören, bleibt die Natur weitgehend unbeschadet. Urlaub im Nationalpark, darauf haben die Gastgeber sich eingerichtet. Alljährlich findet ein Wettbewerb „Nationalparkfreundliche Gastgeber“ statt, bei dem naturparkfreundliche Gastgeber geehrt werden, statt..
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