Das "Arzgebirg“ (Erzgebirge)
liegt im Süden des Freistaates Sachsen an der tschechischen Grenze und wird hauptsächlich in die Regionen Westerzgebirge (Schneeberg, Schwarzenberg, Stollberg, Zwickau), Osterzgebirge (Freiberg, Dippoldiswalde, Glashütte, Altenberg) und Mittleres Erzgebirge (Oberwiesenthal, Zschopau, Marienberg, Seiffen), eingeteilt. Aber auch Bezeichnungen wie Silbernes Erzgebirge (Freiberg ) und Obererzgebirge (Annaberg-Buchholz, Oberwiesenthal) werden benutzt. Im Erzgebirge kann man Natur fühlen und genießen, zu Fuß, mit dem Rad oder den Schmalspurbahnen die Region erkunden, Menschen und ihre Traditionen kennen lernen.
Berge im Erzgebirge (ü.NN): Scheibenberg (807 m), Pöhlberg ( 832 m), Bärenstein (898 m), Auersberg (1.019 m), Pleßberg (Tsch. 1.028 m), Fichtelberg (1.214 m), Keilberg (Tsch. 1.244 m). Viele davon mit Aussichtsturm.
Historische Schmalspurbahnen: Lößnitzgrund-Bahn (Region Dresden), Weißeritztal-Bahn (im Osterzgebirge), Fichtelberg-Bahn ( zwischen Cranzahl und Oberwiesenthal).
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Annaberg-Buchholz, Aue, Augustusburg, Bärenstein, Chemnitz, Crottendorf, Freiberg, Geyer, Johanngeorgenstadt, Marienberg, Oederan, Oberwiesenthal, Olbernhau, Sayda, Schwarzenberg, Seiffen, Zinnwald, Zschopau, Zwickau, Zwönitz, (nur eine kleine Auswahl bekannter Orte)
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| Chemnitz ( von 1953 bis 1990 Karl-Marx-Stadt), die drittgrößte Stadt Sachsens, ist das Tor zum Erzgebirge. Liebevoll von den Einheimischen der „Nischl“ genannt, prägt das Karl-Marx-Monument noch heute das Stadtbild. Modernes und Historisches liegen in dieser Stadt eng beieinander. |
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Der „Rote Turm“, einst Wahrzeichen der Stadt, im Zentrum nahe dem historischen Rathauses gelegen, ist zwischen den großen modernen Einkaufshäusern und Hotels leider kaum noch zu entdecken.
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| Ruhe und Erholung finden die Einwohner und Besucher der Stadt in zahlreichen Parks. Ebenso beliebt wie der Küchwald, der Zeißigwald und der Stadtpark entlang des Chemnitzflusses, ist der Schlossteich mit seinen Bootsanlegestellen, kleinen Gaststätten und der Schlosskirche am Berg. |
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Der Tierpark Chemnitz im Naherholungszentrum Stausee Oberrabenstein, nahe der Burg Rabenstein und den Felsendomen ist eine ca. 36 Hektar großen Naturoase und einen Besuch wert. Der „Steinerne Wald“ einst am Opernhaus Chemnitz stehend, ist heute im Museum für Naturkunde zu bestaunen.
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Wenn aaner ins Gebirg raufkimmt, dort aus‘n Niederland, do möcht‘r alles ah su saah, wie‘s sist in Büchern stand. Do sölln de alten Hammerschmied in jeden Nast rümstieh un Klippelmaad mit Klippelsäck när eitel hutzen gieh! (Christian Friedrich Röder ) |
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Die Flöha, einer der zahlreichen Flüsse (Zwickauer und Freiberger Mulde, Chemnitz, Zschopau, Zwönitz, Weißeritz u.v.m.) dieser Region, teilt das Erzgebirge in Ost- und Westerzgebirge.
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| Die Flöha fließt auch durch Olbernhau, einer erzgebirgischen Stadt im Spielzeugland. Hier können Sie den „Männelmachern“ über die Schulter schauen, sich von der Holzkunst verzaubern lassen und das holzgedrechselte Reiterlein - Werbefigur der Stadt - als Souvenir mitnehmen.
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| Es begleitet Sie auf Schritt und Tritt beim Bummel durch die wunderschöne kleine Altstadt. Fünf Olbernhauer Reiterlein drehen sich im Stadtpark am Markt, warten auf Ihre Bewunderer, auf die Besucher des Museums und der Kirche. An vielen Plätzen, Firmenschildern, Wegweisern und Gebäuden bleiben besonders die Kinder gern stehen. "Olbernhauer Windspiele" ziehen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Der Ort ist mit seinen Stadtteilen 17 km lang und in 7 Täler eingebettet. |

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Für Wander- und Naturfreunde gibt es abwechslungsreiche Begegnungen mit Land, Leuten , Flora und Fauna. Man ist erstaunt, wie viele Zeitzeugen der alten Handwerkskunst man in der idyllischen Erzgebirgslandschaft entdecken kann.
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Beliebte Ausflugsziele im Silbernen Erzgebirge, der Region um Freiberg, Flöha und Zschopau sind u. a. die Burg Scharfenstein, die Augustusburg nahe Chemnitz, das Schloss Lichtenwalde, die Bergstadt Sayda und die Silbermannstadt Frauenstein.
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| Freiberg, zwischen Chemnitz und Dresden, am Fuße des Erzgebirges, wird auch die Silberstadt genannt. Ein überraschender Silberfund längst vergangener Zeiten gab ihr diesen Beinamen. Fahren Sie mit bergmännischer Begleitung in das älteste und bedeutendste Silberbergwerk Sachsens „Reiche Zeche“ ein. Es ist ganzjährig für Sie geöffnet. In den Mineralogischen und Lagerstättenkundlichn |
| Sammlungen der Bergakademie Freiberg können Sie einmalige Funde bewundern. Wieder am Tageslicht, sollten Sie dem Donatsturm - Teil der Stadtmauer -, der gegenüber befindlichen Jacobi-Kirche und auch dem Museum der Stadt am Dom St. Marien (eine spätgotische Hallenkirche Tulpenkanzel und weltberühmten Silbermannorgel) einen Besuch abstatten.
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| Auf dem Obermarkt der Stadt schaut der enthauptete Prinzenräuber Kunz von Kauffungen vom Erker auf seinen Richtplatz am Rathaus und auf die vielen Besucher, die dem bekannten Lied der Bergleute: „Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt...“ - gespielt von den Turmglocken aus Meißner Porzellan - lauschen.
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Beliebte Ausflugsziele im Oberen Erzgebirge sind Annaberg-Buchholz, der Bärenstein, der Fichtelberg, Crottendorf, Jöhstadt, Oberwiesenthal, der Scheibenberg, Schlettau u.v.m..
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| Der Kurort Oberwiesenthal, die höchste Stadt Sachsens, liegt direkt am Fuße des Fichtelberges mit seinem berühmten Fichtelberghaus. 1963 durch ein Feuer ver- nichtet, 1997 nach Sprengungen einiger Teile für einen Neubau, wurde es 1999 wiedereröffnet und ein beliebtes Ausflugsziel und Hotel.
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| Gleich nebenan befindet sich die Wetterstation, die ihre Beobachtungen am 01.01.1916 erstmals aufgenommen hat. Neben guter Fernsicht können optische Phänomene (Fata Morgana), sogenannte St. Elmsfeuer (Glimm- oder Büschelentladung an emporragenden Gegenständen | |
bei Gewitterstimmung) und sogar ein „Brockengespenst“ ( farbige Ringe um den Wanderer ) beobachtet werden.
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| "War wandern will dar bleib schie still gie steten Schritt nam net viel mit."
Typisch für diese Region sind solche Orientierungshilfen, auf denen viele markierte Wege rund um den Fichtelberg oder durch das Erzgebirge dem Wanderer den Weg weisen.

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| Wer nicht zu Fuß den Berg erklimmen möchte, lässt sich gern von der ältesten Seilschwebebahn Deutschlands oder dem Vierersessellift hinauf auf den 1214m hohen Berg bringen. Ein herrlicher Ausblick über das Erzgebirge bis hin zum Keilberg in Tschechien ist die Belohnung.
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| Der Fichtelberg ist das größte alpine Skigebiet Sachsens. Mit 10 klassifizierten Pisten - von leicht bis schwer -, rund 75 km gespurten und gut ausgeschilderten Loipen, geräumten u. ausgewiesenen Winterwanderwegen rund um den Berg ist er für den Winterurlaub ideal. Die Eisfläche für Schlittschuhfahrer
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im Zentrum von Oberwiesenthal bietet ihren Besuchern das richtige Flair.
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| Oberwiesenthals Martin-Luther-Kirche ist weithin sichtbar und bestimmt das das Stadtbild des Ortes mit. Mit seiner "Oberwiesenthaler Weihnachtskrippe" aus dem Jahre 1896 ist sie ein beliebtes Besuchermagnet, besonders auch zur Weihnachtszeit. Sie kann im Originalzustand von Dezember bis Februar | |
besichtigt werden. Der Besuch des historischen Marktes mit Postsäule und ein Einkaufsbummel durch die Stadt - hier gibt es die erzgebirgische Holzkunst noch im Original - bleiben unvergessen.
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| Auf 80 m² wird dem Besucher im Vogelfangmuseum - einem Pavillon aus Fichtenstämmen - die Geschichte des Vogelfangs, die Vogelwelt des Erzgebirges, und der Brauchtum des Vogelstellens gezeigt. Der Museumspavillon ist von Mai bis Oktober für Besucher geöffnet.
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| Die dampfbetriebene Schmal- spurbahn, sie fährt zwischen Oberwiesenthal und Cranzahl durch das romantische Sehmatal, ist nicht nur für Eisenbahnfreunde ein unvergessliches Erlebnis. Eine Fahrt mit der Fichtelbergbahn in gemütlicher Atmosphäre, mit einem kleinen Imbiss, Kaffee und Kuchen durch die |
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wunderschöne Natur ist zu jeder Jahreszeit ein besonderes Ereignis.
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 | Bärenstein, südlichen von Annaberg, ist staatlich anerkannter Urlaubsort und Grenzgemeinde zur Tschechischen Republik. Weithin sichtbar, der Bärenstein mit Berghotel und Aussichtsturm. Hier können Sie einen bezaubernden Blick über das Ost-Erzgebirge genießen.
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Ein Schwibbugn ( Schwibbogen ) begrüßt die Gäste und ist im Erzgebirge vielerorts zu sehen.
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